Vorteile von Urnenhainen

Äußere Form: Ein Urnenhain besteht aus Einzelgräbern, die ganz nach den Wünschen der Verstorbenen bzw. Angehörigen gestaltet werden können. Die Bandbreite hierbei reicht von der einfachen Steinplatte ohne Gravur bis hin zur emporgerichteten Stehle.

Bestattungsmöglichkeiten:
Für die Unterbringung der Urne selbst gibt es verschiedene Varianten:
o    Beisetzung im Erdreich mit in einem Urnenbehälter.
o    Beisetzung des Urnengefäßes direkt im Erdreich.
(Urnenbehälter könnte auch verpflichtend vorgeschrieben werden)
o    Beisetzung des Urnengefäßes im Denkmal selbst (Naturstein), ähnlich wie bei einer Urnenwand oder auch oben auf dem Denkmal.

Pflegeoption statt Pflegepflicht:

Ein Urnenhain mit einzelnen, kleinen Grabfeldern und entsprechendem Abstand zu benachbarten Gräbern entspricht ganz den heutigen Wünschen von Hinterbliebenen – sie wollen auf Trauerrituale nicht verzichten, aber möglichst wenig Arbeit mit der Grabpflege haben.

Vorteile für den Friedhofsbetreiber:

o Keine Errichtungs- und auch keine Erhaltungskosten!
o Kein Pflegeaufwand, etwa für das Entfernen von Blumenschmuck etc., die Reinigung des Vorplatzes oder Restaurierung!
o Die Aufgabe der Errichtung, Pflege und Erhaltung sowie die Kosten dafür obliegen alleine den Besitzern bzw. den von ihnen beauftragten Unternehmen wie Steinmetz, Friedhofsgärtnereien etc.
o Geringer Platzbedarf. Da in einem Urnengrab mehr Urnengefäße untergebracht werden können als in der Nische einer Urnenwand, die Größe der Gräber sich in Grenzen hält und die Einrichtung eines Vorplatzes entfällt, finden insgesamt mehr Urnen auf derselben Grundfläche Platz.

Beispiel: Auf einem Rasenfeld mit einer Fläche von 3,10 x 17 Metern werden Denkmäler im Maß von jeweils  100 cm Länge und 70 cm Breite untergebracht (diese Denkmalgröße wird in unserem Kulturraum seit Jahrhunderten bevorzugt). Sie stehen Rücken an Rücken und haben zueinander einen Abstand von 30 cm – das bietet genügend Freiraum für persönliches Gedenken und die Pflege des Grabes, vergleichbar mit alten Friedhöfen im Kirchenbereich.

Auf diesem Urnenhain könnten 54 Denkmäler untergebracht werden. Bei einer durchschnittlichen Belegung von 4 Urnen pro Grab ist damit Platz für insgesamt 216 Urnen. Im vorliegenden Beispiel war auf derselben Fläche eine Urnenwand mit 70 Nischen geplant – bei dieser Variante hätten allerdings nur rund 140 Urnen untergebracht werden können!

Zeichnung; StmM Helmut Moser



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