titelseite folder arge urnenhainUrnenwände sind eine Bankrotterklärung an die Friedhofskultur – der neue Friedhofsfolder der ARGE Urnenhain spricht Klartext. Urnenwände brauchen viel Platz, sind wuchtig in Form, witterungsempfindlich, gestatten weder Privatheit und noch individuelle Gestaltung und sind schlussendlich lediglich eine Zwischenlagerung, die nach Ablauf der vereinbarten Frist mit einer anonymen Einbringung in die Erde zu Ende geht. Dieser Unkultur tritt die ARGE Urnenhain, in der die Steinmetz-Innung und das Steinzentrum Hallein kooperieren, auch im zweiten Jahr ihres Bestehens mit Vehemenz - und besagtem neuen Friedhofsfolder entgegen. Dieser Folder, der auch dem DEVOTA Journal in Österreich beiliegt, soll Gemeinden, Pfarrämter und Friedhofsverwaltungen davor bewahren, die immensen Fehler der Vergangenheit zu wiederholen.

Ein Rückblick: 2011 wurde die Arbeitsgemeinschaft ARGE Urnenhain von der Steinmetzinnung Salzburg gegründet. Anlass boten die vielen Fragen, die der Wandel in der Bestattungskultur bzw. in der Friedhofskultur aufwirft. Die ARGE setzte sich zum Ziel, gemeinsam mit erfahrenen Partnern Friedhofsbetreibern Hilfe anzubieten und kompetente Antworten von Fachfrauen und Fachmänner verschiedener Branchen zu bündeln.

 

Heute ist die ARGE Urnenhain eine wachsende Gemeinde von verschiedenen in der Friedhofsbranche tätigen Gewerken. In den letzten zwei Jahren haben sich vermehrt Gemeinden und Pfarrämter gemeldet und kompetente Fachleute aus der Region sind zusammen mit der Innung tätig geworden.

Unter www.arge-urnenhain.at ist ein Netzwerk entstanden, das völlig kostenlos zur Verfügung steht. Auch die professionelle Hilfe von Fachleuten, von professionellen Friedhofberatern und Friedhofarchitekten, ist in der Gemeinschaft verfügbar.         

Seit dem Jahr 2013 wird die ARGE Urnenhain osterreichweit geführt. Nach dem großen Erfolg der ARGE bei der zweiten Teilnahme auf der Bestatter – und Friedhofs-Messe DEVOTA in Ried ist zum Ende des Jahres 2013 der Friedhofsfolder (s.o.) in Produktion gegangen.

Dank der Zusammenarbeit mit Diözesen, Landschaftsarchitekten, Friedhofsgärtnern und Totengräbern, die immer intensiver wird, können ständig Erfahrungen und Informationen über Neuentwicklungen unter allen im Friedhof tätigen Fachfrauen und -männern ausgetauscht werden. Konkrete Beispiele ergeben sich durch die Friedhofsbesuche, die durch Kommissionen im Inland durchgeführt werden: sowohl positive wie auch negative Aspekte befruchten die Diskussion.

Das Hauptaugenmerk all dieser Tätigkeiten liegt in der wirtschaftlichen Ausnutzbarkeit eines Geländes sowie in der nachhaltigen Beisetzungsform von Urnen und in der zeitgemäßen architektonischen Gestaltung.

In 2014 findet in Oberösterreich ein Friedhoftag statt, bei dem die Zusammenarbeit der im Friedhof Tätigen weiter intensiviert werden soll. Auch die Landesgartenschau soll genutzt werden, um künftige Friedhofsgestaltungen und -entwicklungen aufzuzeigen.

Weitere Infos unter www.arge-urnenhain.at und www.steinzentrum.org oder Tel. Nr. 06245-81274.

 

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