Dialoggespräche auf der Friedhofsmesse DEVOTA 2013

Am 27. und 28. September 2013 finden bei der Friedhofsmesse DEVOTA 2013 in Ried im Innkreis zwanglose, aber vor allem sehr wichtige Dialoggespräche statt. Diese einzigartige Möglichkeit sich über aktuelle und zukünftige Friedhofsangelegenheiten zu informieren hat es in Österreich noch nie gegeben. Die immens wichtige Entwicklung unserer Friedhöfe wird mit hochkarätigen Gesprächen in juristischer und gestalterischer Richtung abgehalten.

Freitag, 27. September 2013 von 13.00 – 14.00 Uhr
Dr. Bernd Haintz steht für Rechtsauskünfte im Friedhofswesen bereit und stellt sich Ihren Fragen.
Die rechtliche Verantwortung von Friedhofsbetreibern; Aufgaben, Pflichten und Rechte unter Berücksichtigung
des ABGB und der Friedhofsordnung.

Samstag, 28. September 2013 von 14.00 – 15.00 Uhr
Der professionelle Friedhofsberater Herr Mag. Johann Gutschi erörtert mit Ihnen die Entwicklung
unserer Friedhöfe und gibt gestalterische Impulse.

Nutzen Sie bitte dieses wichtige und einzigartige Angebot!
Natürlich stehen Ihnen die Steinmetzmeister an allen Messetagen, für Ihre Fragen zur Verfügung!

Die Dialoggespräche finden am Messestand der Bundesinnung der Steinmetze statt:

Halle 18 „Der Weg“
Friedhofs‐ und Bestattermesse
DEVOTA 27. – 29. September 2013
Brucknerstraße 39
4910 Ried im Innkreis
www.devota.at

Der sinnvolle Umgang mit der Urne

Im Interview mit der ARGE Urnenhain erläutert Bestatter Kurt Schoosleitner die Unterschiede zwischen Beisetzungen von Urnen in Wandnischen und in der Erde.

 
ARGE Urnenhain: Herr Schoosleitner, wohin geht der Trend bei Urnenbeisetzungen?

Kurt Schoosleitner: In der Region Thalgau wird ein Drittel der Urnen in Urnenhainen beigesetzt, zwei Drittel gelangen in die Erde. Die Form der Erdbeisetzung der Urne steigt spürbar an, sobald eine Gemeinde kleinere Grabflächen speziell für Urnen bereitstellt.

ARGE Urnenhain: Wie unterscheiden sich Urnenhain und Urnenwand?

Kurt Schoosleitner: Im Sprachgebrauch der Bestatter meint der Begriff Urnenhain eine Urnenwand mit Nischen, die durch Platten verschlossen sind. Die andere Form der Urnenbeisetzung sind Urnengräber, bei denen die Urnenkapsel in die Erde gegeben wird.

ARGE Urnenhain: Wo sehen Sie Probleme bei Urnenwänden?

Kurt Schoosleitner: Nicht alles, was praktisch ist, ist auch sinnvoll. Vor zwei oder drei Jahrzehnten war eine Urnenwand neu, man hielt sie daher für eine gute Idee. Mittlerweile weiß man, dass eine solche Wand mit hohen Kosten für die Gemeinde verbunden ist, bei der Gestehung und im Unterhalt. Die Gebühren decken keineswegs die damit verbundenen Kosten.

ARGE Urnenhain: Ist eine Beisetzung in der Erde teurer als in einer Wandnische?

moser moedlhammer 250

Urnenwände sind keine Lösung

Im Interview mit der ARGE Urnenhain erläutert Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer die negativen Auswirkungen von Beisetzungen in Urnenwänden.

Hallwang, 16.02.2012. Interview von Richard Watzke

ARGE Urnenhain: Herr Gemeindebundpräsident Mödlhammer, wie hoch ist der Anteil der Urnenbeisetzungen im Bundesland Salzburg?

Helmut Mödlhammer: Im städtischen Bereich haben Urnenbeisetzungen einen deutlich höheren Anteil als in ländlichen Gebieten Salzburgs. Dort war diese Bestattungsform bis vor kurzem selten. In Hallwang zum Beispiel erreichen Urnenbestattungen rund zehn Prozent. Im städtischen Bereich liegen sie bei einem Drittel aller Bestattungen. Bei Urnenbestattungen gibt es zwei Formen - die Beisetzung in einer Erd-Grabstätte oder in einer Urnenwand. Besonders die Urnenwand nimmt in vielen Gemeinden stark zu.

ARGE Urnenhain: Wie reagieren die Kommunen auf diesen Trend?

Helmut Mödlhammer: Bei allen Beteiligten setzt sich die Erkenntnis durch, dass eine Urnenwand nicht die beste Lösung ist. Bestattungsorte sind immer Gedenkstätten.

Selbst Hand anlegen: Salzburgs Landeshauptfrau Dr. Gabi Burgstaller zeigte bei Ihrem Besuch am Gemeinschaftsstand der Bundesinnung der Steinmetze auf der Denkmalpflegemesse Monumento 2012 keine Berührungsängste vor der Arbeit mit Stein.Steinmetzmeister verstärken Öffentlichkeitsarbeit

Österreichs Steinmetzmeister leisten einen wichtigen Beitrag bei der Erhaltung von Kulturgut. Der Messestand der Bundesinnung auf der Denkmalpflege-Messe Monumento 2012 fand eine große Resonanz.

Der Steinmetz verarbeitet und gestaltet mit Naturstein, einem der ökologischsten Werkstoffe, die der Mensch kennt. Das Berufsbild ist vielfältig und umfasst den Innenausbau, die Garten- und Landschaftsgestaltung, die Restaurierung und Denkmalpflege sowie die individuelle Gestaltung von Grabmalen. Die Spitzenorganisation der Steinmetzbetriebe ist die Bundesinnung mit Sitz in Wien. Zu ihren vielfältigen Aufgaben zählt neben der Betreuung der Landesfachvertretungen die österreichweite Öffentlichkeitsarbeit. Bislang wird der Steinmetz vor allem durch seine Tätigkeit rund um den Friedhof wahrgenommen. Die Bundesinnung will daher stärker als bisher darauf aufmerksam machen, welche gesellschaftliche Rolle der Steinmetz erfüllt: Durch seine handwerkliche Tradition im Umgang mit Naturstein, aber auch als Bewahrer von Kulturgut. Nur durch die unermüdliche Arbeit der Steinmetzen trotzen weltbekannte Wahrzeichen wie der Wiener Stephansdom dem Zahn der Zeit. Ebenso schützen Steinmetzen durch Restaurierungsarbeiten unzählige kleinere Denkmale vor der Vergessenheit.  

devota 2011 400 1DEVOTA 2011 / 23 – 25 September Ried im Innkreis

Ein 3 Tage langer Höhepunkt der Fachmesse Devota war der außergewöhnlich tolle Infobereich der österreichischen Steinmetzmeister. Ein überaus bewährtes Team von SteinmetzmeisternInnen aus Oberösterreich und Salzburg zeigten Kompetenz in allen Variationen.

Überaus beliebt die „lebende Werkstätte“, in der die Schüler der HTL für Steinmetze in Hallein die erstaunliche Natursteinbearbeitung vorführten.

Das Hauptaugenmerk dieser Ausstellung der Steinmetze war jedoch dem Wandel der Bestattungskultur gewidmet. Wir leben nun mal in einer Zeit,

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